Katharina Bierreth-Hartungen
Affine Realitäten
Installation, variabel, optische Linsen, roter Ballon, 2020
Werkbeschrieb
Die für die Plakatausstellung „Solidarität 2020“ konzipierte Arbeit „affine Realitäten“ veranschaulicht den Dialog aus einem roten Luftballon und optischen Linsen. Ein Blick durch die Gläserlässt uns den Raum unerwartet wahrnehmen. Können wir dem Gegebenen trauen? Vom roten Luftballon bleibt durch eine Unachtsamkeit nur eine geschrumpfte Hülle, ein geplatzter Traum übrig.
Zur Person
Katharina Bierreth-Hartungen *1965 in Innsbruck, lebt in Mauren
Studium bildende Kunst an der HF in St.Gallen
Ausdrucksmittel ihrer künstlerischen Tätigkeit sind Installation, Skulptur, Grafik
Neben der klassischen Bildhauerei, dem Experimentieren und Ausloten von physikalischen Belastbarkeiten der Werkstoffe, um zu neuen Ergebnissen zu gelangen, konzipiert Katharina Bierreth-Hartungen begehbare installative Skulpturen für Ausstellungsräume, die sich mit der latent flüchtigen menschlichen Existenz beschäftigen.